Die statischen Excel-Funktionen QUANTIL.INKL und QUANTIL.EXKL

Im letzten Beitrag hast du etwas über die Funktion QUANTIL erfahren können. Mit der Excel-Version 2010 kamen zwei neue Funktionen dazu, QUANTIL.INKL und QUANTIL.EXKL.

Dieser Beitrag wird sich diesen Funktionen widmen und die Unterschiede aufzeigen.

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Die statistische Excel-Funktion QUANTIL

Was sind Quantile?

Quantile sind Lageparameter einer Beobachtungsreihe. Sie bezeichnen Grenzwerte, wobei ein Teil der Reihe unterhalb und ein Teil oberhalb dieser Grenzwerte liegt.

Lageparameter? Damit bist du im Reich der deskriptiven Statistik angelangt. Dir ist bekannt, dass es in Excel eine Kategorie mit statistischen Funktionen gibt.

Bis einschließlich Excel 2007 gab es nur die Funktion QUANTIL. Ab Excel 2010 findest du zwei neue Ausgestaltungen, die Funktionen QUANTIL.INKL und QUANTIL.EXKL.

Mit der alten Funktion QUANTIL kann dennoch weiter gerechnet werden. Dieser Beitrag beschäftigt sich allein mit ihr.

Ein QUANTIL berechnen

Die Excel-Hilfe führt dazu aus, das die Funktion das Alpha-Quantil einer Gruppe von Daten zurück gibt. Mithilfe der Funktion kannst du einen Akzeptanzschwellenwert festlegen. Du kannst z.B. entscheiden, dass nur Bewerber eingeladen werden, deren Prüfungsergebnisse oberhalb des 85%-Quantils liegen.

Die Syntax lautet:

=QUANTIL(Matrix;k)

Matrix bezeichnet den Datenbereich, den du untersuchen willst. k ist der Alphawert aus einem geschlossenen Intervall zwischen 0 und 1. Beim 30%-Quantil z.B. schreibst du k als „30%“ oder als „0,3“.

Ein Beispiel soll dir die Funktionsweise näher bringen. Angenommen, dir liegen Angaben über den Wasserverbrauch eines Ortes über 15 Monate vor. Diese sind chronologisch, unsortiert, in einer Liste erfasst.

Quantil1

Du willst wissen, welche Werte die unterste und die oberste Toleranzgrenze bilden.

Die unterste Grenze soll durch das 25%-Quantil, die oberste durch das 75%-Quantil abgebildet werden. Zusätzlich errechnest du noch den Median mit der Funktion MEDIAN und als 50%-Quantil.

25%-Quantil =QUANTIL($C$4:$C$18;25%) =303.152,50

50%-Quantil =QUANTIL($C$4:$C$18;50%) =306.994,00

Median =MEDIAN($C$4:$C$18) =306.994,00

75%-Quantil =QUANTIL($C$4:$C$18;75%) =313.950,00

Der Mittelwert liegt übrigens bei =MITTELWERT($C$4:$C$18) =309.168,93 und ist damit größer als der Median.

Mit bedingter Formatierung willst du sichtbar machen, welche Werte zwischen dem 25%- und dem 75%-Quantil liegen. Dazu sortierst du die Liste aufsteigend nach Größe.

Quantil2

Markiere die Liste, gehe auf die Bedingte Formatierung und wähle die Regel „Formel zur Ermittlung der zu formatierenden Zellen verwenden“.

Schreibe die Formel:

=UND(C4>=$F$4;C4<=$F$5)

und formatiere „Ausfüllen“ mit grün.

In der Liste sind nun die sieben Werte zwischen 303.242 und 312.874 farblich markiert. Diese Werte liegen zwischen dem 25%- und dem 75%-Quantil. Vier Werte liegen darunter, vier Werte darüber.

Diese Erkenntnisse kannst du z.B. für Planungszwecke verwenden. Das 25%-Quantil kann als Worst Case, das 75%-Quantil als Best Case dienen.

Excel auf Twitter (2. Folge)

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Dir schon einmal ein paar Twitter-Tipps zum Lesen angeboten. Ich habe das als Micro-Content bezeichnet, weil bei Twitter eben nur 140 Zeichen für eine Botschaft zur Verfügung stehen.

Heute biete ich nochmals 50 Tipps an, dann soll es damit auf dem Blog aber auch genug sein. Hier also die Tipps von #51 bis #100:

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Excel auf Twitter

Wikipedia [1] beschreibt Twitter so:
„Twitter (englisch für Gezwitscher) ist eine digitale Echtzeit-Anwendung zum Mikroblogging (zur Verbreitung von telegrammartigen Kurznachrichten). Die Kommunikation auf Twitter erfolgt über sogenannte „Tweets“ (von englisch tweet „zwitschern“), kurze Textbeiträge, die angemeldete Nutzer erstellen können.“
Warum schreibe ich darüber in meinem Blog?
Ich nutze Twitter als Social Media Plattform, um auf neue Blogartikel aufmerksam zu machen und um an ältere Artikel zu erinnern. Beides soll mir natürlich Leser auf meinen Blog bringen und sie dazu bewegen, ihn zu abonnieren. Zu finden bin ich auf Twitter unter „@daniel_qx“.
Auf eine weitere Möglichkeit hat mich ein Artikel von Ivana Baric-Gaspar , den ich sehr lesenswert finde, (http://keen-communication.com) [2] gebracht, nämlich die Nutzung, um Micro-Content zu verbreiten. Damit habe ich am 24.06.2015 unter dem Titel „Excel 2007 Basiscs # „ begonnen.

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Statistische Funktionen: Achsenabschnitt und Steigung

Mit diesen beiden Funktionen dringe ich in das Reich der Statistischen Funktionen von Excel ein. Auch diese Aktion wird, ähnlich wie bei den finanzmathematischen Funktionen, ich beschrieb erst kürzlich einige, so manchen Blogviewer abschrecken und mich eine Menge Aufrufe kosten.
Dennoch, ich schreibe vorwiegend für meine treuen Leser, die auch an diesem Thema Interesse finden.

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27 Formeln zur INDEX-Funktion (Matrixversion) in Excel

Die Index-Funktion von Excel gehört zur Kategorie der Nachschlage- und Verweisfunktionen.
In der Excel-Hilfe ist zur Erläuterung zu lesen:
„Gibt den Wert eines Elements in einer Tabelle oder einer Matrix zurück, das innerhalb der Matrix die Position einnimmt, die durch die für die Zeile sowie die Spalte angegebenen Indizes festgelegt ist.“
Interessant an der INDEX-Funktion ist, dass sie in zwei Versionen nutzbar ist, diese sind:
– Matrixversion
– Bezugsversion
In diesem Beitrag geht es nur um die Matrixversion.

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Sparen mit Excel und finanzmathematischen Funktionen

Beim Thema Finanzmathematik wird es so manchem Leser vielleicht eiskalt den Rücken herunter laufen. Doch keine Angst, es geht in diesem Artikel nicht um sämtliche Funktionen dieser Kategorie, Excel 2007 hat davon immerhin 53.
Es geht hier nur um fünf Funktionen, nämlich BW (Barwert), ZINS (Zinssatz), ZZR (Zahlungszeitraum), RMZ (regelmäßiger Zahlbetrag) und ZW (Zukunfts- oder Endwert). Das sind Funktionen, die auch für den privaten Bereich durchaus nützlich sein können.

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