Verbrauchskontrolle mit Excel: Strom, Wasser, Abwasser, Gas

Die laufenden Kosten für Strom, Wasser, Abwasser und Gas machen einen erheblichen Anteil am Haushaltsbudget aus. Da liegt es nahe, die Verbräuche laufend im Auge zu behalten, um ggf. gegensteuern zu können.

Im Beitrag zeige ich eine Möglichkeit, wie in einer Excel-Arbeitsmappe die Zählerstände erfasst und die bis dahin aufgelaufenen Kosten berechnet werden.

1. Grundsätze

Der interessierte Leser wird im Internet einige Vorschläge finden, die ihm bei der Verbrauchskontrolle helfen können.

Dieser Beitrag bietet Dir die Möglichkeit, neben den reinen Verbrauchsmengen auch die Kosten unter Kontrolle zu behalten.

Sinnvoll kann es sein, die Zählerstände stets am Monatsletzten zu erfassen. Sofern Dir das nicht genügt, ist mit diesem Modell auch eine wöchentliche oder auch eine tägliche Erfassung möglich. Die Tabellen wären dann entsprechend zu erweitern.

Ich empfehle Dir, für jedes Verbrauchsjahr eine neue Mappe anzulegen. Im Beitrag gehe ich immer von einem Jahr, das am 01.01. beginnt und am 31.12. endet, aus. Ein Verbrauchsjahr kann aber z.B. auch am 01.05. beginnen und m 30.04. enden. Das hängt meistens davon ab, wann Du Abnehmer geworden bist.

Trage in der ersten Zeile jedes Jahres das Abrechnungsdatum  und den abgerechneten Zählerendstand des Vorjahres ein.

Beachte: Der abgerechnete Zählerstand entspricht meistens nicht dem gemeldeten / abgelesenen Zählerstand, denn abgerechnet wird zum Abrechnungsstichtag. Die Ablesung wird in der Regel ein paar Tage vorher erfolgen. Zum Abrechnungsstichtag werden die fehlenden Tage hochgerechnet. Den hochgerechneten Zählerstand findest Du immer auf der Rechnung für das vergangene Jahr.

Die Arbeitsmappe, die ich Dir kostenlos als Download zur Verfügung stelle, enthält Blätter zu den einzelnen Verbrauchsmedien.

2. Die Arbeitsblätter

Die Arbeitsblätter für alle Medien sind generell gleich aufgebaut. Hier beispielhaft das Blatt für Strom:

Verbrauchskontrolle1

Die Formeln findest Du auf dem jeweiligen Arbeitsblatt.

Bei Strom werden Zählerstand und Verbrauch in kWh angegeben. Wasser, Abwasser und Gas werden in m³ gemessen.

Abwasser wird in der Regel nach dem Wasserverbrauch bemessen. In dieser Mappe jedenfalls wird davon ausgegangen. In das Arbeitsblatt brauchst Du deshalb keine Daten eingeben. Bezüge sorgen für die Übernahme aus dem Blatt „Wasser“.

Grund- und Arbeitspreise trägst Du als Bruttopreise ein, denn als Privatverbraucher zahlst Du die Mehrwertsteuer mit, ohne dass Du sie als Vorsteuer wieder zurückholen kannst.

In der Spalte Kosten werden schließlich die Kosten aus Grund- und Arbeitspreis addiert. Damit hast Du nach jeder Eintragung einen aktuellen Stand. Beachte, dass Wasser mit 7% Mehrwertsteuer belegt wird.

In die Spalte I trägst Du die monatlichen Abschläge ein, die Du an den Versorger überweist bzw. die per Lastschrift von Deinem Konto abgebucht werden.

Spalte J schließlich informiert Dich, ob die Summe der Abschlagszahlungen höher oder niedriger als die bisher aufgelaufenen Kosten sind.

Mit einer bedingten Formatierung wird ein negativer Betrag fett und rot gekennzeichnet. In Zelle K21 steht dann, ob Du eine Nachzahlung oder eine Gutschrift erwarten kannst.

Das Modell allerdings garantiert Dir nicht die absolute Übereinstimmung mit der Verbrauchsabrechnung. Das solltest Du wissen.

Eine Musterarbeitsmappe kannst Du von der Downloadseite des Blogs herunterladen.

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