Eine Excel-Buch-Empfehlung

Der Tabellenexperte Martin Weiß hat ein neues Buch geschrieben. Sein Titel ist „Excel Pivot-Tabellen für Dummies. Erschienen ist das Buch erst vor Kurzem im Wiley-VCH Verlag.

Wie ich das Buch sehe, darum geht es in diesem Blogbeitrag.

BuchPivotTabellen1 [1]

Das Buch liegt vor mir. Sei ansprechendes Cover macht neugierig auf den Inhalt. Was wohl hat die Lupe im Coverbild zu bedeuten? Möglicherweise, dass der Autor genau hingesehen und die Dinge unter die Lupe genommen hat.

Wer bisher glaubte, alles über Pivot-Tabellen zu wissen, wird eventuell überrascht sein. Martin Weiß hat gründlich gearbeitet und alles Wissenswerte zum Thema aufgeschrieben.

Das Buch ist nicht als Lehrbuch konzipiert. Martin Weiß schreibt einführend, dass es sich um ein Praxisbuch handelt, „das Ihnen die entsprechenden Informationen nach dem Prinzip >>Learning-by-doing<< näherbringen soll.“ Dadurch sollte es schon dem fortgeschrittenen Excel-Anfänger möglich sein, Pivot-Tabellen zu erstellen und zu nutzen.

Martin Weiß schreibt in der von seinem Blog „www.tabellenexperte.de“ bekannten angenehmen Art und Weise. Eine gelegentliche humorvolle Verpackung bereichert das Ganze.

Der Autor gliedert sein Buch in fünf Teile. In 12 Kapiteln bringt er dem Leser Know-How über Pivot-Tabellen näher. Angefangen mit den Grundlagen führt er den Leser bis zu fortgeschrittenen Techniken und Spezialanwendungen.

Ich empfehle, das Buch nicht nur zu lesen, sondern es durchzuarbeiten. Zahlreiche Beispieldateien können auf der Verlagsseite herunter geladen werden. Es gibt jeweils eine Beispieldatei und eine Lösungsdatei. Das macht es einfach, den Inhalt des Kapitels zu verstehen. Der Vorher-Nachher-Effekt macht sichtbar, worin das Ziel der Übung bestand.

Die einzelnen Kapitel sind ausführliche und gründliche Anleitungen. Viele Screenshots ergänzen den Text und erleichtern dem Leser ein schrittweises Nachvollziehen.

Als äußerst nützlich erweist sich der anfängliche kleine Exkurs in das Thema „Formatierte Tabellen“. Der Leser merkt schon sehr bald, wie praktisch es ist, die Datenbasis so aufzubereiten.

Als Controller nutze ich Pivot-Tabellen schon fast tagtäglich. Das Feature ist in die OLAP-Analyse des betrieblichen ERP-Systems eingebunden. In der Tagesarbeit kommt es hauptsächlich darauf an, die gewünschten Daten zu finden, zu selektieren und aufzubereiten. Weniger geht es um die Optik.

Der Autor bietet in den Kapiteln 3 bis 5 viele Informationen zur Aufwertung von Pivot-Tabellen. Darin geht es um Formatierungen, um Filter- und Sortiermöglichkeiten und um das Gruppieren. Er verwandelt eine Pivot-Tabelle sogar in eine Heat-Map. Vieles davon habe ich bisher nicht gewusst bzw. nicht weiter beachtet. Das sollte ich ändern.

Besonders intensiv werden durch Martin Weiß auch die Themen Pivot-Charts, Datenschnitte und Zeitachsen behandelt. Ebenfalls lernt der Leser, berechnete Felder in einer Pivot-Tabelle zu erzeugen. Das was der eine oder andere Leser, auch ich, bisher vielleicht neben oder unterhalb eines Pivot-Bereiches gerechnet hat, wie z.B. prozentuale Anteile, die nicht in der Datenbasis enthalten sind, kann in eine Pivot-Tabelle integriert werden.

Sehr ausführlich stellt der Autor das Thema Dashboards und Pivot-Tabellen am Beispiel eines Vertriebs-Dashboards vor. Das Kapitel macht neugierig auf dieses Thema, auch wenn man bisher nicht so recht an Dashboards heran wollte.

Nicht zu vergessen das Thema Entpivotisierung mit Hilfe des PivotTable-Assistenten. Auch dies war neu für mich.

Hilfreich und sehr nützlich sind auf jeden Fall die Symbole, die überall im Buch auftauchen und spezielle Informationen und Hinweise geben sowie auf Stolpersteine aufmerksam machen.

Mir hat das Buch von Martin Weiß sehr gefallen, ich kann es jedem Interessierten uneingeschränkt empfehlen.

Quellen:

[1] https://www.amazon.de/, Bild: 510rtpn4Ekl._SX364_BO1,204,203,200_.jpg

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